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Lochgraben  (Vaduz)


*l¡xÅr̀ab½ (b—m ~)
Unbekannt. Nach Ospelt 1911, 70; Graben von Spania zum †Loch und in den Rhein.

Historische Belege
1802 Lochgraben (RA 22/8/14; 1v, Z 8): "... der Graben solle den Anfang nemmen beý der dúrchfahrt neben der Spannie únd dan dúrch den ~ bis an das Haberfeld ..."
1802 Lochgraben (RA 22/8/9; 1r, Z 21): "... úns so das Wasser von den Bünten ... bies ins Haberfeld, únd dúrch selbes hinúnter in den ~ geführt würde."
1802 Neüen Lochgraben (RA 22/8/14; fol. 1v, Z 11-12): "... der Graben solle den Anfang nemmen beý der dúrchfahrt neben der Spannie únd dan dúrch den Lochgraben bis an das Haberfeld únd so fort dem Hag nach hinunder bis Ende dem Haberfeld únd von dort an in den ~, und so fort bis in den Rhein ..."

Bisherige Deutungen
Ospelt 1911, 70: Lochgraben [bim l¡chkr̀aba].
Broggi 1981, 165: Lochgraben. Nach der landschaftlichen Umgebung.

Besprechung der bisherigen Deutungen
Frick 1969 schliesst dt. Loch (in Unkenntnis des nur noch historisch bezeugten Namens †Loch) zu unrecht aus.

Deutung
Das Bestimmungswort bezieht sich vermutlich auf die Flur †Loch: 'Graben beim Gebiet †Loch'.

Loch
Graben