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Wissscheld  (Triesen)
670 - 880 m; 759,6 - 217,5 6-U

w̄Œ¹̜s̀“ld (d¼r ~ / —n ~ / —m ~ / fœm)
Grosser Wald zwischen Badtobelröfi und Seilerkopf, von der Lawenastrasse durchzogen. Örtlich identisch mit Wissscheldwald.

Historische Belege
1781 Weißen Schildt (GAT 7-2-12; fol. 1r, Z 27-28): "... vnd nimbt die scheinung aúß der Platten In ~ vnder den Trenckhi Trögen"
1796 Weise-Schildt (GAT 5-1-4; fol. 1r, Z 14-15): "... ein Stúck Wald der ~ genannt ... Die Marken des Walds sind diese, dreý Seiten an die Töbler, das erste Tobel ist das Ülla-Büchel Tobel, beý des Joseph Sprengers Üllenbüchel, das andere Tobel ist das Baad Tobel, das dritte Tobel ist das Töbele wo dúrch den Weisenschildt hinaúf gehet únd den grad hinaúf bies an das Berenwengle, dem aúßern Rieß nach gegen dem Lúntzý, Bergwerts bies an den Lúntzý."
1796 Weisenschildt (GAT 5-1-4; fol. 1v, Z 3-4): "... das dritte Tobel ist das Töbele wo dúrch den ~ hinaúf gehet únd den grad hinaúf bies an das Berenwengle ..."
1798 wißen Schild (RA 47-1798/5/8; fol. 1r, Z 10): "... Ein stúckh wald neben dem ~ genant, stosst ... abwerts aúf die Eg, ... bergwerts an die Bladten oder wo der wald aúfhören thúedt, Rein werts aúf die Köpf ..."

Bisherige Nennungen
Ospelt 1911, 98, 114: Weiße( s) Schild [im w̠Œ¹sa ̜s̀“lt].
Seli 1912, 108: Weiseschild.

Volkstümliches
Hier gab es früher viele Weisstannen.

Deutung
Vielleicht 'Ort, der sich durch seine helle Färbung wie ein Schild von der Umgebung abhebt'. Mit Schild m. werden in Flurnamen auch schildförmige, glatte Stellen im Gelände bezeichnet, ebenso wie einzelne Parzellen und Abteilungen eines Gartens.

weiss
Schild