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Dörrwitti1  (Triesen)
680 m; 759,45 - 218,20 6-T

t̋œrẁŒt— (̡t- / —̡t- / —r ~ / fœr ~)
Waldhang nördlich des Steinbroch, westlich an das Brünnili grenzend.

Bisherige Deutungen
Ospelt 1911, 31: Dürrwiti [i d¼r t̮œrẁŒti].
Ospelt 1911b, 12: Dörwiti. Nach Bodenform und Bodenbeschaffenheit.
Seli 1912, 107: Döra Withe.

Besprechung der bisherigen Deutungen
Banzer 1984 irrt: In den Alpen wurde tatsächlich nach Enzianwurzeln zur Herstellung von Schnaps gegraben. Branntwein ist gemäss Jutz 1, 430 ebenso mundartlich wie Schnaps, das heute allerdings verbreiteter ist.

Deutung
Zu Weite f. 'freies Feld' bzw. hier 'Waldlichtung'. Also 'trockene, dürre Waldlichtung'.

dürr
weit