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Spitaler  (Schellenberg)
580 m; 759,35 - 233,40 6-E

̜sp“t̓¡l¼r (d¼r ~ / —n ~ / —m ~ / f¡m ~)
Wiesen und Häuser am Vorderen Schellenberg, östlich des Gebiets Burg.

Historische Belege
1698* spithaler (LUB I/4; S. 509): "Ein ackher beÿ alten Schellenberg, stost oben an ~"
1726 Spitaler (AS 2/5; fol. 152r, Z 4): "... den Heü-Acker in ~ ..."
1733 Spitaler (AS 2/7; fol. 133v, Z 10): "... ein Stúckh Feist He Ackher landt im ~ genant"
1757 Spitäler (AS 2/8; fol. 78v, Z 24): "... Stuck Mager Heugút der ~ ..."
1757 Spitaler-Acker (AS 2/20; fol. I 28v, 4. Sp. Z 3-4): "... der ~"
1789 Spidaller (RA 46-4; fol. 1v, Z 1): "... ein akher in ~ gelegen ..."
1793 Spittaler (AS 2/20; fol. II 28v, 4. Sp. Z 11): "... 1 Stuck acker im ~"
1801 untere Spitaler (AS 2/20; fol. II 37v, 4. Sp. Z 7): "... 1 Stuck Acker alldort [im Spitaler] der ~"

Bisherige Nennung
Ospelt 1911, 102: Spitaler, Spiteler, im - [im ̜spit̠¡l¼r].

Deutung
a) Spital n. 'Krankenhaus', allgemein 'Anstalt zur Aufnahme, Versorgung und Verpflegung von Hilfsbedürftigen; Armenhaus', abgeleitet auf das die Zugehörigkeit anzeigende Suffix -er. Aufgrund der historischen Belege 'Acker, der zum Besitz des Spitals gehört'.
b) Oder zur Personenbezeichnung Spitaler m. 'einem Spital Zugehöriger; blödsinniger Mensch; Besorger eines Spitals', aus mhd. spit̂alaere, spit( t) eler. In diesem Falle wäre der Name als 'Acker des oder der Spitaler' zu deuten.
Eventuell besteht eine Verbindung mit dem Spital, welches die Johanniter in Feldkirch führten.


Spital