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Maiaweg  (Mauren)
450 m; 759,200 - 231,270 6-G

m̀Š›½w̄‰g (d¼r ~ / —n ~ / ½m ~ / f¡m ~)
Strasse südlich des Dorfes, im Klenn, vom Loch zur Bretschastrasse.

Historische Belege
1698* Ma̮yen Weeg (LUB I/4; S. 530): "Ein Pläzli am Glendt, da der ~ ÿber gehet, stost einwerts an den Pritschen"

Wertung des historischen Belegs
Unklar bleibt, ob der historische Beleg den heutigen Maiaweg bezeichnet.

Volkstümliches
Der Weg hatte früher keinen Namen. Wenn man ihn beging, hiess es, man gehe [bšm p̀a¹̜s½ d́¬¼r½] 'beim Sebastian hindurch'.

Deutung
Klammerform zu *Maiengutweg m. 'Weg, der zum Maiengut führt'. Als Maiengut n. bezeichnete man ein 'Gut, von dem die Gemeindeherde im Mai abgetrieben wurde, so dass es erst nachher angesät werden konnte'. Über die Maiengüter schreibt Büchel 1916, 31: "Die anderen Bezirke hiessen Maiengüter, weil sie von der Gemeinde bis Ende Mai und dann wieder von Mitte August an als Weide benutzt wurden."

Mai
Weg