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Fallsbünt Au  (Gamprin)


Unbekannt. Nicht lokalisierbar.

Historische Belege
1784 Fals Bünt Àu (AS 2/24; fol. I 5v, 4. Sp. Z 23): "1 Stuck Aker in ~ genant [stosst] ... Abwärts [an die] Gaß ..."

Deutung
Die historische Form belegt, dass es einst eine Flur *Fallsbünt in unbekannter Lage und damit auch einen primären Gebietsnamen *Falls gegeben hatte. Hier also 'Auland beim Gebiet *Fallsbünt'. Mangels eines Realbefundes lässt sich der Namensteil *Falls- nicht sicher deuten. Da aber alle hier zusammengestellten Falls-Namen auf dieselbe abgegangene Gampriner Örtlichkeit *Falls hindeuten und diese aufgrund der vorhandenen Indizien in den Raum zwischen Bendern und dem Rhein (also bei der Fallsau) zu verlegen ist, wird eher auf ein Gewässer und damit auf rtr. aual m. 'Bach' zu schliessen sein als etwa auf einen Taleinschnitt (der dann rtr. val f. vorziehen liesse). Die lautliche Entwicklung von artr. /a®̀al/ über */av̀al/ und nach der Verdeutschung zu */af̀al/ (mit auslautendem flektivischem -s) und schliesslich zu /fals/ stellt keine Probleme.

aual
Bünt
Au