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Tentschagraba  (Eschen)
441 m; 755,600 - 229,100 2-I

t́“nt̜s½gr̓ab½ (d¼r ~ / —n ~ / —m ~ / fœm ~)
Riedgraben südwestlich des Dorfes Eschen, im Riet, zwischen Tentscha und Rheinau, mündet in den Kanal.

Historische Belege
1422 tÒantschen graben ort (GAG U 1; Z 17): "... im Stain, den mir gesetzt hând in ~ ..."
1422 Tschentschen Graben (GAE UB 103; S. 105, Z 1): "... von Demselben alten Marckhstein [im Riedt] aber [verläuft die Grenze] grad in Stein Der wür gesetzt hand in ~ orth, únd von Demselben Stein ins orth grad as in Schangiesen."
1. H. 15. Jh. TÒonschengraben (LUB I/2; S. 315): "ab dem mad vff Schanar meder ... stoßet vfwert an den Schangiessen, abwert an des grauffen mad, nebenz an den ~."
~1510 t̜onschen graben (LUB I/4; S. 281): "mad ... stossend vfwerrt ann ~ ..."
~1510 tÒonschen graben (LUB I/4; S. 289): "meder bi der aich gelegen ... stossend gem rýn an sant peters gt, vfwerrt dem landnach an die fencheren ann ~, abwert dem landnach an das waid riedt ..."
1554 Dentschen Graben (RA 30/1/50; fol. 1v, Z 24): "... vnd dann vom ýetzigen Markhstain ... übern Reingiessen grede hinaús ist ain Neben Markhstain gegen des Feeren Bündt vff Hanns Fritschen Maad vnderm ~ gesetzt worden ..."
1604 Thanschen graben (U 61; fol. 35b) [Ein Gut im Schaaner Ried] "stost ... Auffwert dem Landt nach an den ~ ..."
1616 Dönschen Graben (SchäUrb 117; fol. 2b): "Vir Manmadt auf Schaner Riedt, stoßt an ~."
1616 Dhauschen Graben (SchäUrb 117; Beilage fol. 2a): "Vier MannMad Auff Schaner Ried, Stossen Ahn den ~."
1634 (1781) Tenschen Graben (SchäU 123a/b; a, fol. 1a): "... oben herab von ~ nach der Grädý, nach oben ..."
1634 Tenschen Graben (GAE III/13; Z 12): "... oben herab von ~ nach der gredi ..."
1664 Tàuschen Graben (PfAS Urb 1664; fol. 2r, Z 12): "Vier Mann Madt aúff Schaner Ried, stossen an den ~ ..."
1678 Tenschen graben (GAR U 23; Z 10): "... von dem ~ bis an Schweinbogen oder Benderer Platen ..."
1692 Däschen Graben (AS 2/1; fol. 112r, Z 2): "... ein stúkh Wisen aúf dem ~ gelegen ..."
~1701 Dentschen Graben (RA 11/7/2; fol. 14v, Z 7-8): "... ein mad aúf dem Ried vnder dem ~ gelegen ..."
1721 Dentsen Graben (AS 2/4; fol. 143v, Z 11): "Item Ein madt aúff den ~ ..."
1721 Thönischen Graben (AS 2/4; fol. 168r, Z 5): "... das ströh madt aúff den ~ ..."
1725 Tentzen-Graben (AS 2/5; fol. 120v, Z 25-26): "Ein halbes Mädle aúf ~"
1726 Thönsch Graben (AS 2/5; fol. 152r, Z 6): "1 Ried-Mad aúf dem ~"
1732 Denschen Graben (AS 2/6; fol. 105r, Z 37): "... ein Madt aúff dem ~ ..."
1792 Dentschen Graben (GAE UB 247; S. 248, Z 18-20): "... und weil beide Theile nicht einig sind, wo eigendlich der Standpunkt des Dentschen Graben Orts gewesen, oder wo eigendlich der ~ angefangen, sich geendiget ..."
1792 Dentschen Graben Ort (GAE UB 247; S. 248, Z 18-20): "... und weil beide Theile nicht einig sind, wo eigendlich der Standpunkt des ~s gewesen, oder wo eigendlich der Dentschen Graben angefangen, sich geendiget ..."
1802 Dünschen Graben (RA 22/8/14; fol. 2v, Z 18): "Der ~ oder Schanner Gießen soll zú únterst beý dem Milidarr Brügele angefangen werden bis hinaúf zú den grosen Qúellen ... únd denn der alten Lag nach wegen so vihlen reichen Brúnnen Qúellen fort gefahren dúrch die Schanner únd Vadúzer Wiesen bis an die Wiesengaß ... únd von da bis an den obern gater im Neüen Schanner Mühleholz ..."
1806 Tenschengraben (AS 2/22; fol. II 125v, 4. Sp. Z 6): "1 Stuck Mad aúf dem ~"

Bisherige Nennung
Ospelt 1911, 107: Tenschengraben [bim t̀“nt̜sagr̠aba].

Deutung
'(Wasser-)Graben im Gebiet Tentscha'.

Tentsch
Graben