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Specke  (Schellenberg)
433 m; 760,1 - 234,8 7-D

̜sp̀“̅k‡ (t- / —t- / —r ~ / f¡d¼r ~)
Äcker und Wiesen im Riet, östlich der Nofler Strasse, unter der Kolrütte.

Historische Belege
1739 Specky (AS 2/23; fol. I 17v, 4. Sp. Z 11): "1 Ansprach in der ~ únter dem Kälkle."
1792 Spike (GASb 5-243; fol. 1v, Z 15): "Wobeÿ abermahl zú merken das in ... ~ den Schellenbergern núr das Waidtrecht gehört"
1794 Specke (GASb 5-157/2; fol. 1v, Z 21): "... die Mitlere ~ ..."
1795 Spickenen (GASb 5-157/3; fol. 2r, Z 19): "Drittens alle vorhandene Sommeratzúng ... aúf ... den eigenthümlichen Mädern aúf den ~ únd in dem Büchel ... belanget." [sollen ausgemessen und aufgeteilt werden]

Bisherige Deutungen
Ospelt 1911, 102: Specki, Spicke, in der - [i d¼r ̜sp“ki].
Frick 1955, 78: Specki. Mhd. specki 'Knüppelbrücke, -damm', germ. spakkjon.
Frick 1990b, 33: Specki. 'Knüppeldamm, Knüppelweg, ein auf Faschinen gebauter Damm'. Überall wo Eintiefungen und torfige Stellen durch Wege überwunden werden mussten, wurden im Mittelalter Specken gebaut.

Besprechung der bisherigen Nennung
Auch Ospelt kennt den Namen noch in der maskulinen Form. Das heutige Femininum ist ganz jung.

Deutung
'Knüppelbrücke, Knüppeldamm'.

Specke