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Scheia  (Schellenberg)
6-D

*̜s̀‰›½
Unbekannt. Nach Ospelt 1911, 97 im Riet, bei Rischamad und Stiersloch gelegen. Örtlich identisch mit †Scheiaböchel.

Historische Belege
1675 Sche̮yen (RA 65½/8; fol. 1v, Z 5): "... ein Riedt Madt vnder der Rúggeller Halden ~ genant gelegen, stost ... Rheinwerts an die Schellenberger Strasß."
1784 Scheiem (RA 47-1784/12/27; fol. 1r, Z 15): "Mer noch ein ansprach die ~ genandt ..."

Bisherige Nennung
Ospelt 1911, 97: Scheyen, auf dem, auf der - [̜s‰ia].

Deutung
Zu Scheie f. 'gespaltenes Holzscheit von etwa anderthalb Meter Länge; Zaunpfahl, Zaunlatte'; übertragen auch 'Bergspitze, zackiger Felsgrat'. Hier ursprünglich wohl *bei den Scheien 'Ort, wo ein Scheienzaun steht'.

Scheie