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Roschacker  (Schellenberg)
610 m; 760,80 - 234,60 7-D

r̓œ¹̜śak¼r (d¼̠r- / —n ~ / —m ~ / f¡m ~)
Wieshang im Hinteren Schellenberg, nordöstlich des Gebiets Winkel.

Historische Belege
1753 Roß Akher (RA 62/10-1753; fol. 1r, Z 6): "... den ~ ..."
1764 Roßackher (AS 2/8; fol. 231r, Z 5): "... ihr aigen Stúckh akher der ~ genant ..."
1778 Roßacker (AS 2/14; F 123r, Z 8): "Ein Stúck der ~ genannt ..."
1778 Rosenacker (AS 2/20; fol. I 50v, 4. Sp. Z 1-2): "... der ~ [stosst] Bergwärts [an den] Fúßweg."
1795 Rosßacker (RA 7/4/29; S. 36, Z 1): "Das Sallúmserlehen ... bestehet ... 9no: Ein Stück Acker der ~ genannt, únd gehet eine Gasse dadúrch ..."
1805 Roß Aker (AS 2/20; fol. II 58r, 2. Sp. Z 2): "... den Acker den ~genant ..."

Bisherige Deutungen
Ospelt 1911, 91: Rosacker, Roßacker, der - [im rœ¹s, t rœ¹sa, im rœ¹s̀ak¼r].
Frick 1952c, 258: Rossacker. Rooss 'Hanfröste'.
Broggi 1981, 176: Rossacker. Zu Rooss.

Besprechung der bisherigen Deutungen
Während Ospelt 1911 die Aussprache noch mit [-¹s-] notiert (so einhellig auch die historischen Belege), ist dieses Element im Verlauf der letzten Jahrzehnte zu [-¹̜s-] verfremdet worden; dies konnte zweifellos darum geschehen, weil der Name nicht mehr verstanden wurde.

Deutung
Zu Ros f.: 'Acker bei der Hanfgrube'.

rössen
Acker