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Krüzböchel  (Schellenberg)
6-E

*̅kr̋¥tsb̊œhÆ
Unbekannt. Nach Ospelt 1911, 65 auf dem Mittleren Schellenberg gelegen; nicht näher lokalisierbar.

Bisherige Deutungen
Ospelt 1911, 65: Kreuzbüchel, der - [d¼r ̅krütsp̮œxl].
Frick 1951b, 209: Kreuzbüchel. Nach einem Feldkreuz.

Besprechung der bisherigen Deutungen
Als Toponym bezeichnet Loch n. oft auch Mulden, also sanftere Geländevertiefungen, so dass das Fehlen eigentlicher Löcher oder Höhlen das Etymon nicht ausschliesst. Ospelts Lautform [̅kas¼r-] ist für Schellenberg nicht zutreffend; wohl aber für Eschen oder Mauren. In Schellenberg ist mhd. ei zu mda. [̠¡] geworden.

Deutung
'Hügel, Anhöhe beim Feldkreuz'.

Kreuz
Bühel