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Kegelplatz  (Schellenberg)
7-D

Unbekannt. Gut im Hinteren Schellenberg, in der Umgebung des Gebiets Bierka.

Historische Belege
1801 Kegelplatz (GASb 5-237; fol. 1r, Z 11): "Da die Gemeind [Schellenberg] itzt Willens ist ... ein Stúck Reüthe einzúlegen únter der Birken hinein bies aúf den ~"

Deutung
'Platz, auf dem gekegelt wird'. Weil früher das Kegelspiel durch obrigkeitliche Mandate eingeschränkt oder verboten war, wurden da und dort an abgelegenen Orten, besonders auf stillen Waldwiesen oder Weiden, heimlich improvisierte Kegelbahnen angelegt (vgl. Id. 3, 181 s. v. cheglen; ferner Id. 5, 259f. s. v. Chegel-Platz). Auch die historisch bezeugten Namen †Kegelries Eschen und †Kögelriss Bünt Mauren weisen auf einstige Kegelplätze hin.

Kegel
Platz