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Alp  (Ruggell)
490 m; 757,90 - 233,15 4-E

alp (t- / ¥ft- / ¥fd¼r ~ / fœd¼r ~)
Ebene Wiesen mit Wald und Gebäude an der Gemeindegrenze zu Gamprin.

Historische Belege
1792 alph (RA 46-5; fol. 3v, Z 11): "... Búe(c)h Waldt aúßer der ~ deß Súmers Waldt."
1807 Alp (AS 2/23; fol. II 72v, 4. Sp. Z 14): "1 Mager Heú Bühel die ~ genant Aufwärts [und] Rheinwärts [an den] Kratzerenwald ..."

Deutung
Mda. Alp f. 'hochgelegene Sommerweide'. Die Verwendung des Begriffs für eine Wiese in nur unbedeutend erhöhter Lage hat - zumal in einer Gemeinde ohne Hochalpen - nichts Ungewöhnliches an sich. Auch in Buchs ist ein romanisches Diminutiv †Alpillen überliefert, das eine Örtlichkeit vermutlich in der Rheinau bezeichnete, und Alpila Tschagguns befindet sich ebenfalls nur unweit s¨udwärts über dem Dorf. Solche Bezeichnungen können scherzhaft gemeint sein oder sich auf die Nutzung des Gebietes als Sommerweide beziehen; ob damit ein Werturteil zu Bodenqualität und günstiger Lage verbunden sein muss, kann offen gelassen werden. Siehe auch Älpele Schellenberg und Alp Gamprin.

Alp