Alle Gemeinden Balzers Triesen Triesenberg Vaduz Schaan Planken
Eschen Mauren Gamprin Schellenberg Ruggell  
Namensuche      Liste
Stelli  (Gamprin)
3-H

*̜st̀“̡l— (uft¼r ~)
Unbekannt. Gut im Riet. Nach Ospelt 1920, 77 bei Benderer Äuele und Stelligraba gelegen.

Historische Belege
1661-1688* Stehlle (RA 42/3-1; fol. 2v, Z 4): "... so aber mier Eschnerberger begerth haben, mier wellen einem Jeden ... Einen garthen geben Es seýe gleich aúff der ~, aúff Flúx oder in Schanwaldt ..."
1689 Stelli (RA 144-1689; fol. 1r, Z 9): "... aúnser aigen stoúgý hoý goút das Madt genandt bi der mitlischen boúmy aúff der ~ genandt ..."
1727 Stelle (AS 2/3; fol. 63v, Z 23): "... Ein Kraútgärtle aúf der ~ ..."
1740 Stelle (AS 2/22; fol. I 51v, 4. Sp. Z 5): "1 Acker únd Heúgút aúf der Matt im ~"
1755 Stelle (AS 2/8; fol. 36v, Z 20): "... Stuck Ried Mad aúf der ~ ..."
1794 Stelle (GAE UB 231; S. 244, Z 3): "Den Schönbühlern ist der Aftrieb af Banried sowohl als in die A vorbehalten über die Gampriner ~, nach Kommlichkeit."
1797 Stelle (GAE II/222; fol. 1r, Z 7): "... also gibt der Jerg Marxer sein Eigenes Stúck heuwgúeth das Stelle Güetle genanth ... stost ... gegen Reihn an die ~ ..."

Bisherige Nennung
Ospelt 1920, 77: Stelle, auf der - [uf t¼r ̜st“̡li].

Deutung
Mda. Stelli f., Verbalabstraktum zu stellen. Aufgrund der Lokalisierung ist hier wohl die Bedeutung 'Grenzzaun; dichte Reihe von Bäumen längs der Grenze von Viehweiden, statt eines Zaunes dienend' anzusetzen.

stellen