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Statthalterei  (Gamprin)
3-G

Unbekannt. Einstige Bezeichnung des heutigen Pfarrhauses. Örtlich identisch mit †Gross Haus.

Historische Belege
1751 Statthalterèy (RA 11/7/3; fol. 2v, Z 21): "... dz grose Haúß, oder die sogenante ~ solle aúch einzig únd allein denen ieweiligen patribus Herren Statthalter únd Pfarrer zúm gebraúch únd wohnúng dienen."
1765 Statthalterèy (AS 2/8; fol. 236r, Z 12): "... ein Stúckh Weingarth im Neü Weingarth zú Benderen [stösst] ... gegen berg an die ~ Benderen."
1770 Statthalterèy (AS 2/9; fol. 83r, Z 13): "... ein Stúck Weingarten-Beth im nëen Weingärthle, stosst ... gegen Berg an die ~ zú Benderen ..."
1794 Statthalterey (AS 2/23; fol. II 35r, 4. Sp. Z 7-8): "1 Stúck Wald bei dem breiten Gater [stost] ... Bergwärts [an die] ~ Bendern."
1796 Stathalterèy (RA 47-1796-4; fol. 1r, Z 25): "... ein stückhle büchel in der Litzgen genant, stost ... gegen berg an die Löbliche ~ zú Bendern ..."

Deutung
'Amtsgebäude des Statthalters'. Den Titel des Statthalters trug der vom Kloster St. Luzi in Chur als dessen Stellvertreter eingesetzte Geistliche, der zumeist auch das Amt des Dorfpfarrers versah (siehe auch den Kontext zum Beleg von 1751).

Statthalter