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Hueb  (Gamprin)
450 m; 756,40 - 231,15 3-G

h̀¬¼b (t ~ / —t ~ / —d¼r ~ / f¡d¼r ~)
Wieshang in Bendern, nordwestlich der Kirche und westlich des Gasthauses Löwen.

Historische Belege
2. H. 17. Jh. hueb (PfABe LB 1682; S. I 84, Z 7): "... zünß, ab seinem Akher in der Flaßaw [sic!] under dem Stein, stost an zweýen seýten an des Pfarrhauß ~ gegen dem Reihn an Schlaiffweg ..."
1751 H̀ueb (RA 11/7/3; fol. 2r, Z 23-24): "... benantlich den úmb die benderische Pfarr Kürchen herúmb ligenden Weinberg sambt ganzer ober únd vntern ~ ..."
1761 H̀ueb (AS 2/8; fol. 160v, Z 2): "... Stúckh mager Heübüchel an der ~ ob der Gasß aúf der Blathen ..."

Bisherige Deutungen
Ospelt 1911, 57: Hub, an, bei, hinter der - [uf t¼r hu¼b].
Frick 1955, 81f.: Hub. Mhd. huobe 'Bauerngut, dessen Ertrag eine Familie ernähren konnte'.

Besprechung der bisherigen Nennung
Die von Ospelt 1911 genannte urk. Form wurde von uns nicht erfasst.

Deutung
Zu Hube f. 'Bauerngut, dessen Ertrag eine Familie ernähren kann', aber auch 'Grundstück, das an einer sanft ansteigenden Bodenerhebung liegt'.

Hube