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Hostet  (Gamprin)
450 m; 756,58 - 232,07 3-F

h̀¡̜st¼t (t ~ / —t ~ / —d¼r ~ / f¡d¼r ~)
Wiese und Häuser in Gamprin, im nördlichen Teil der Grossabünt, an der Mölegass.

Historische Belege
2. H. 16. Jh. hoffstett (PfABe ZB 1574; fol. I 42r, Z 10): "Mer ab ainer wisenn hinder ~ gelegen ..."
1721 Horstätt (AS 2/4; fol. 156r, Z 17): "... zweý stúckh banchs hew in der ~, stoßet das einte an dz Rieth ..."
1726 Hofstadt (AS 2/5; fol. 131r, Z 13): "... ein Heúgút die ~ genant ..."
1758 Hostelte (AS 2/8; fol. 104v, Z 21): "... ein Stückhle Gúth allda das ~ genannt ..."
1782 Hostet (AS 2/24; fol. I 28v, 4. Sp. Z 17): "1 Heúgút die ~ genant [stosst] ... Abwärts [und] Rheinwärts [an die] Fahrgaß ..."
1786 Höstetli (RA 46-8; fol. 1r, Z 10): "das ~"

Bisherige Deutungen
Ospelt 1911, 56: Hofstatt, Hostatt, bei der - [i d¼r h¡̜st¼t]. Zu [h¡̜st¼t] 'Stelle oder Überreste einer abgegangenen Baulichkeit'.

Besprechung der bisherigen Nennung
Die von Ospelt 1911 genannte urk. Form wurde von uns nicht erfasst.

Deutung
Hostet f. ist durch f-Schwund kontrahierte mundartliche Form von Hofstatt f. 'Hofstatt, ländliches Heimwesen, Hausstelle', d. h. 'Stelle, wo ein Gebäude steht, stand oder stehen könnte'.

Hof
Statt