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Grasbösch  (Planken)
5-J/K

Unbekannt. Stelle bei der Wes.

Historische Belege
1596 grassbach (GAS U 143; 26/1, fol. 1b): "... vnd hinden an ~ in dass Tobels daselbsten ..."
1596 Graßbösch (GAP U4; Z 17): "... die ab Planckhen von der Geren Richti auß Planckhner Tobel biß in grossen Stain, der vor dem Kalchofen herüber stet, ... unnd hinan an ~ jn das luckh ..."
18. Jh. Graßbösch (RA 32/1/1; fol. 1r, Z 33): "... sambt dem Jhenigen waß bei dem Schwagbrúnen vom Södölin ob ~ biß an der Schellenberger Gränzen under Blanckhner Güeter [liegt] ... [soll] denen von Schan aigentúmblich sein ..."
1720 Graeßbüsch (AS 2/4; fol. 90r, Z 27): "Den dritten theil an der graß büschwieß, beÿ der ~ genandt ..."
1725 Graßbösch (AS 2/3; fol. 18r, Z 22): "... der Mútter hingegen dz gút an der Wieß beÿ ~ aúch alleine zúkommen ..."
1734 Graß Bösch (RA 47-3; fol. 4r, Z 16): "... ein stückhle gúeth in der ~, stost gegen Blanckhen an das Gäsßle ..."
1797 Grasbis (RA 47-1797/12/25; fol. 1r, Z 5): "... ein stúck Hei wachs in ~ genant ..."

Deutung
a) Wohl zu Grasböschen m. 'Rasenstück mit Grasbüschel'.
b) Vielleicht zu Graspüschen m., mda. /gr̠asp̍u¹̜s¼/, 'junge Tanne, die vereinzelt auf einer Wiese oder Weide steht'. Das Kompositum für das vorarlbergische Brand bezeugt.

Gras
Bosch