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Schwenden Gut  (Mauren)


Unbekannt. Nicht lokalisierbar.

Historische Belege
1319 swenden g˚t (LUB I/3; S. 263): "~ ze Muron, an Eschiner Berge"

Deutung
Unsicher angesichts des frühen Einzelbelegs.
a) Vielleicht zu Schwendi f. (dieses zu schwenden 'einen Baum, der im Winter oder übernächsten Sommer gefällt werden soll, im Frühling unten herum schälen, so dass er abstirbt'). Also 'geschwendetes Grundstück'. Sonst ist hierfür bei uns allerdings der Typus Schwämme f. (vgl. Id. 9, 1856) bzw. schwämmen (vgl. Jutz 2, 1081; Id. 9, 1855) üblich.
b) Kaum zum Familiennamen Schwend (oder Gschwend), der für unser Gebiet erst im späten 18. Jahrhundert sporadisch belegt ist. Im Dokument, aus welchem der Namenbeleg stammt, tragen die genannten Personen noch keine Familiennamen im heutigen Sinn. Es erscheinen dort ein "walther der Han Burger ze velkilch" sowie ein "•vlrich minen alten amman ze schellemberg".

schwenden
Gut