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Schröfle  (Mauren)
6/7-F

*̜sȑ¡fl— (ufm ~)
Unbekannt. Beim Guler im nordöstlichen Dorfteil.

Historische Belege
1755 Schrofen (AS 2/8; fol. 41v, Z 4-5): "... Weingarten in des Abortis Weingarten der groß únd klein Winckll [stösst] ... gegen Rhein an ~ ..."
1760 Schrofen (AS 2/21; fol. I 16v, 4. Sp. Z 4): "... Weingarten ins Abbartis Weingarten [stosst] ... Rheinwärts [an den] ~ ..."
1773 Schrofen (AS 2/21; fol. I 30v, 4. Sp. Z 6-7): "... Weingarten im Faúmbrúnen [stosst] ... Abwärts [an den] ~ ..."
1784 Schrofen (AS 2/14; F 99ar, Z 29): "Weingartenbett im Breitbrúnnen gelegen ... gegen Berg an die Gaß, gegen Rhein an den ~"

Bisherige Nennung
Ospelt 1911, 100: Schröfle, unterm - [ufm, und¼r¼m ̜sr̍¡fli].

Deutung
Schrofen m. bzw. Schröfle n. '(kleiner) rauher Fels'. Da sich südwestlich des Guler ehedem ein (mittlerweile zugeschüttetes) kleines Bachtobel befand, ist anzunehmen, dass dort der im Namen erscheinende kleine Fels sichtbar gewesen sei.

Schrofe