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Sandgrueb  (Mauren)
465 m; 759,00 - 231,50 5/6-G

s̀a¾kŕ¬¼b (t- / —t- / —r ~ / f¡r ~)
Hügeliges Wiesland, Häuser und Strasse im unteren südwestlichen Dorfteil, unweit Lacha und Delehala. Örtlich identisch mit †Hampfere2 und vermutlich mit †Sandböchel.

Historische Belege
1555 (1513) Sand gruoben (Pfäf 22/1; fol. 2r, Z 8): "... ein ackher zu Muren in der ~ gelegen"
1579 sand gruob (Pfäf 22/5; fol. 2v, Z 18): "... ain acker zu Muren in der ~ gelegen ..."
1603 Sandtgrueben (RA CXLV 1602-1605; fol. 9r, Z 36): "Item zwen theil ahn einem acker in der ~, ist ein Erblehen."
1667 Sandgr̀ueb (AS 2/2; fol. 32r, Z 13): "... ein ackher Jn der ~ ..."
1698* Sandgr̀ub (LUB I/4; S. 479): "Der lang ackher in der ~ stost an den Schlaipf weeg"
1698* sandtgr̀ueb (LUB I/4; S. 492): "ackher in der ~, genant dass büchelin, stost vornen an die gassen"
1698* Sandtgr̀ub (LUB I/4; S. 492): "Ain ackher in der ~"
1700* Sandt gr̀ueb (LUB I/4; S. 479): "Ein halb tagman zú ried in ~, stost vornen an der Strass"
1700* sandgrueben (LUB I/4; S. 479): "der Lange ackher in der ~, zúe ried in der sand grúeben"
~1700 Sandgruob (Pfäf 22/16; 2. St., fol. 1v, Z 18): "Zuo Mauren ein acker in der ~ gelegen"
1722 Sanndgrub (Pfäf 22/20; fol. 1v, Z 10): "Ein ackher in der ~ in Muren gelegen ..."
1772 Sandgrub (PfAM 43/15; fol. 1r, Z 24-25): "... Ihr eigenen Acker in der ~ gelegen ..."
1779 Sandgr̀uben (RA 7/4/20; fol. 7r, Z 28): "... aús ... eim Stückle dito (Heügút) in der Hampfern oder ~ ..."
1779 Sandgr̀ub (RA 7/4/20; fol. 5r, Z 30-31): "... aús einem Stückle Acker in der úntern ~"
1793 Sandgr̀ub (AS 2/21; fol. II 45v, 4. Sp. Z 2): "1 Stuck Acker in der úntern ~."
1795 Sandgr̀ube (RA 7/4/29; S. 18, Z 27-28): "Der Freÿdorferhof ... bestehet ... 1mo: Aús einem Stück Ackerland in der obern ~ ..."
1795 Sandgr̀ube (RA 7/4/29; S. 19, Z 6-7): "Der Freÿdorferhof ... bestehet ... 2do: Aús einem Stück Acker in der úntern ~, stoßt gegen Rhein an die Landtstrasß ..."
1802 Sandgr̀ub (AS 2/21; fol. II 54v, 4. Sp. Z 8-9): "1 Acker in der obern ~."
1804 Sandgr̀ub (AS 2/21; fol. II 47v, 4. Sp. Z 4-5): "Ein Stuck Acker in der ~ oder Dilÿ Halden."

Bisherige Nennung
Ospelt 1911, 94: Sandgrub, in der - [i d¼r s̀andgru¼b].

Volkstümliches
Der Name deutet darauf hin, dass der Boden sandig und kiesig ist. Hier wurde Kies für den Kirchenbau gegraben.

Deutung
'Grube, aus der Sand (und Kies) gewonnen wird'.

Sand
Grube