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Rennhof  (Mauren)
550 - 640 m; 760,0 - 233,0 6/7-E/F

r̀“̠nh̄¡f (d¼̠r- / —n ~ / —m ~ / f¡m ~)
Wiesen und Wald am Hang über dem nordöstlichen Dorfende gelegen, beim Fehraguet, an der Gemeindegrenze zu Schellenberg.

Historische Belege
1766 Rennhof (PfAM LBMMC 1682; III S. 54, 5/27): "... Jnfans Petri Marxer Sartoris Jn ~"
1767 Rennhof (AS 2/9; fol. 23r, Z 8): "... ein Stückhle Weingarthen in Closter Weingarth, stoßt ... gegen Rhein an herrschafftlichen ~."
1768 Rennhof (AS 2/9; fol. 57r, Z 6): "... ein Stückhle Wald aúf dem ~ gelegen ..."
1780 Rennhof (AS 2/21; fol. I 32r, 2. Sp. Z 2): "1 Heúgút in Dills ... Abwärts [an den] ~ ..."
1792 Rennhof (AS 2/20; fol. II 4v, 3. Sp. Z 6): "And[reas] Öhrÿ júng aúfm ~"

Bisherige Deutungen
Ospelt 1911, 87: Rennhof, beim - [bim r“̠nh̠¡f].
Büchel 1916, 26: Rennhof. Der Hof erhielt seinen Namen von Johann Kaspar Renn aus Feldkirch.

Besprechung der bisherigen Deutungen
Burmeisters Ansatz ist hinfällig, da unser Flurname bereits im 14. Jahrhundert mehrfach belegt ist, während die Juden am Eschnerberg nur in der Zeit von 1637 bis 1651 ansässig waren.

Deutung
'Hof des (Johann Kaspar) Renn'. Nach Büchel 1916, 26 erscheint Johann Kaspar Renn im Jahre 1650 als Bewohner des später nach ihm benannten Hofes sowie als Eigentümer eines Waldes im Gebiet Uf Berg.

Renn
Hof