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Löbler  (Mauren)
470 m; 759,76 - 232,05 6-F

l̏œbl¼r (d¼r ~ / ts¬m ~ / —m ~ / f¡m ~)
Wiese und Häuser östlich des Dorfzentrums, am Südwestrand der Hala.

Historische Belege
1728 Löber (AS 2/6; fol. 38v, Z 8): "... den weingartten in dem ~ genant."
1736 Löbler (AS 2/7; fol. 92v, Z 13): "... ein Weingahrten im ~ ..."
1759 Löbler (AS 2/8; fol. 117r, Z 9): "... ein Stúckh Heü-Gúth in ~, stoßt ... gegen berg an die Gasß ..."
1771 Löbler (AS 2/21; fol. I 33v, 4. Sp. Z 4): "1 Feistheúgút im ~."
1771 Löbler (AS 2/9; fol. 108v, Z 14): "... ein Stúck Feisst Heügúth im ~ gelegen ..."
1803 Löbler (RA 14/2/14; fol. 1r, Z 20): "Ein detto (Weingarten) an dem ~."

Bisherige Nennung
Ospelt 1911, 69: Löbler, im - [im l̍œbl¼r].

Deutung
a) Kollektivableitung zu mda. Lob n. 'Laub' mit dem Suffix -ler, welches angibt, dass etwas in grosser Menge vorhanden ist bzw. gesammelt wird. Also 'Ort, wo Laub (für Betten oder als Viehstreue) gesammelt wird'. In Grabs findet sich unter dem Dorf, am Rand des Grabserriets, ein Gebiet namens Lober.
b) Ableitung zum denominalen Verb läublen 'überschüssige Blätter und unfruchtbare Triebe im Weinberg ausbrechen'. Also: 'Weinberg, der «geläubelt» wird'. Es stellt sich freilich die Frage, ob es sinnvoll wäre, einen im Weinberg so gewöhnlichen Vorgang wie den des Ausbrechens für die Bezeichnung einer bestimmten Parzelle heranzuziehen.

Laub