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Leimgrueb  (Mauren)
480 m; 758,5 - 231,3 5-G

l̓¡mgŕ¬¼b (t- / —t- / —r ~ / f¡r ~)
Wiesen und Häuser an der Gemeindegrenze zu Eschen, am Südhang des Leimgruebböchel, reicht an die Fallsgass. Örtlich identisch mit †Tal.

Historische Belege
1664 Lohmgr̀ueben (AS 2/2; fol. 36r, Z 27): "... Ihr aigen wingarth an der ~ ..."
nach 1665 Laimbgr̀ueb (PfAM UJ 1665; fol. 107r, Z 5): "... Ein weingarth beth in dem Thail genannt oder an der ~ stoßset ... gegen Rhein an das Feldt, gegen berg an die Trittelgasß ..."
1682 Laimbgr̀ueb (PfAM UJ 1665; fol. 115r, Z 5): "... Einen Weingarthenbeth in der ~ ..."
1723 Laim Gr̀uben (AS 2/5; fol. 26v, Z 12): "... Weingarthen in der ~ ..."
1780 lang Gr̀ub (AS 2/21; fol. I 12v, 4. Sp. Z 19): "1 Weingarte in der ~."
1788 Laimgr̀ub (AS 2/14; F 82br, Z 2): "... ein Stúck Wingert in der úntern ~ [stosst] ... gegen Berg an die Landstraß ..."
1789 Leimgr̀ub (AS 2/21; fol. II 12r, 3. Sp. Z 1-2): "Ein Stuck Acker in der Torkelbündt [stosst] ... Rheinwärts an die ~ Steinhalden"
1801 Leimgrub (AS 2/21; fol. II 76v, 4. Sp. Z 6): "1 Weingarten an der aúßern ~ ..."

Wertung der historischen Belege
Der Beleg 1780 lang Gr̀ub ist offensichtlich verschrieben bzw. beruht auf einem Missverständnis.

Bisherige Deutungen
Ospelt 1911, 68: Lehm-, Leimgrube [i d¼r l̓¡mgru¼b].
Broggi 1981, 194: Leimgrube 'Lehmgrube'.

Bisherige Erwähnung
Ospelt 1911, 60: Urk. Kanelli enerli; fürhaubt genant ~ (1698; Regierungsarchiv, Landesurbar).

Deutung
'Lehmgrube; Grube, aus welcher Lehm (zu Bauzwecken) gewonnen wird'.

Leim
Grube