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Klenn  (Mauren)
450 m; 759,1 - 231,2 6-G

kl“̠n (s ~ / —s ~ / —m ~ / f¡m ~)
Wiesland am Südende des Dorfes, am Rand der Ebene, südlich der Delehala, reicht an den Bretschagraba.

Historische Belege
1698* Glendt (LUB I/4; S. 480): "Ein Pündt, vndt ein stückhli gúet genant dz ~, stost ahn der Closterherren gúet"
1698* Glendt (LUB I/4; S. 530): "Ein Pläzli am ~, da der Maÿen Weeg ÿber gehet, stost einwerts an den Pritschen"
1700* gländ (LUB I/4; S. 493): "vndt an dz ~"
1772 Gelenn (AS 2/9; fol. 122r, Z 10): "... ein Stúck saúrgúth in den ~ genannt ..."
1779 Glend (RA 7/4/20; fol. 5r, Z 29): "... aús einem Stückle Heügút im ~ ..."
1780 Gelend (AS 2/13; F 24r, Z 21): "Ein Stúck saúres Gút im ~ genannt ..."
1795 Gländ (RA 7/4/29; S. 21, Z 30): "Der zweÿte Poppesserhof ... bestehet ... 1mo: Aús einem Stück Acker únd Saúerheügút im ~ genannt ..."
1807 Glend (AS 2/21; fol. II 134v, 4. Sp. Z 7): "1 Acker in der hintern Bünt im ~."

Wertung der historischen Belege
Die historischen Formen zeigen mit einer Ausnahme (1772 Gelenn) das auslautende -d, das in den Mundarten des Unterlandes nach n mit diesem assimiliert wird.

Bisherige Nennung
Ospelt 1911, 46: Gländ, Klemm, auf dem - [ufm kl“nd].

Deutung
Mda. Klenn, Glenn n. 'Gelände, Gegend, Landstrich, Stück Land', auch 'sanft ansteigende und fruchtbare Bergseite'. Siehe auch Klemm Eschen und Klenn Schellenberg.

Gelände