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Kälblehö  (Mauren)
440 m; 759,50 - 231,15 6-G

̅k̀Šlbl‡h̐œ (s ~ / —s ~ / —m ~ / f¡m ~)
Wiesen im Riet, zwischen Undera Bretscha und Langmad.

Historische Belege
1766 Kälble Heü (AS 2/9; fol. 14r, Z 11): "... ein Stúckh brütschen im ~, stoßt ... gegen Rhein an die hinter Büehlen ..."
1766 Kälble Heüg̀uth (AS 2/9; fol. 16v, Z 9): "... ein Stúckh britschen im ~, [stosst] gegen berg an das Langmad ..."

Bisherige Nennung
Ospelt 1911, 60: Kälbleheu, im - [im ̅k̀Šlbleh̍œ].

Volkstümliches
Es heisst, dass Kälber eingingen, wenn sie das saure Heu von dieser Wiese zu fressen bekamen.

Deutung
Die Form 1766 Kälble Heüg̀uth dürfte den Weg weisen: der heutige Name ist verkürzt aus einer Zusammensetzung Kälblehöguet. Dieses zu Kälble n. 'junges Rind', verbunden mit Heugut n. '(grössere) Wiese mit Heuertrag'. Vielleicht also 'Wiese mit Heuertrag, der zur Fütterung von Jungvieh (besonders) geeignet ist'.

Kalb
Heu