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Rot Mädli  (Eschen)
4-H

*r̄œt m̓Šdl— (—m -½ ~)
Unbekannt. Nach Ospelt 1911, 71; Gut südlich von Eschen bei Flux.

Historische Belege
~1701 rothe Mad (RA 11/7/2; fol. 8v, Z 17-18): "... Ein strewmad ligt ihm Rohr stosst ... gegen dem dorff Eschen an daß ~ ..."
1753 rothen Mädli (AS 2/22; fol. I 26v, 4. Sp. Z 17): "1 Stücklemad im ~ [stosst] ... Bergwärts [an das] St.Lútzymad."
1794 roth Mädle (GAE UB 231; S. 241, Z 13): "Mayatzngen, so der Eschner Gemeinde gehören: ... das ~ ..."
1808 Rotenmädle (AS 2/22; fol. II 126v, 4. Sp. Z 9): "1 Stuck Riedmädle im ~ [stosst] ... Rheinwärts [an den] Eglgraben, Bergwärts [an das] S.Lúzi Gúth."

Bisherige Nennung
Ospelt 1911, 71: Rotes Mähdle [im rœta m̓Šdl“].

Deutung
Die Belegkontexte sprechen nicht für einen Familiennamen Roth, sondern für das Farbadjektiv rot. Also 'kleine Mähwiese, welche rötlich erscheint'.

rot
Mahd