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Rosaböchel  (Eschen)
550 m; 758,35 - 231,80 5-G

r̄œs½b̊œhÆ (d¼̠r- / ¥f¼ ~ / ¥f¼m ~ / fœm ~)
Wiesen und Häuser nördlich des Dorfes Eschen, auf dem Eschnerberg1, südwestlich von Aspa, mässig steil. Örtlich identisch mit Rosabüeler.

Historische Belege
2. H. 17. Jh. Rosenbühel (PfABe LB 1682; S. I 21, Z 4): "Emanuel Wangner ... zünset Jährlich ab dem Güsell Akher ~ genandt ..."
1692 Rosenbichl (AS 2/1; fol. 109r, Z 21-22): "... ein weingarthen der ~ genant ..."

Deutung
Aufgrund der frühen Belege wohl zu Ros f. 'Hanfröste; ca. 30 cm tiefe Wassergrube, in die die Hanf-, Flachsstengel etwa eine Woche lang gelegt werden, damit hernach die Faser leicht abgelöst werden kann', überhaupt 'kleiner Tümpel, Pfütze', 'Grube mit durchfliessendem Wasser, in die man die hölzernen Brunnenleitungsröhren legt, um sie vor Holzwürmern zu schützen', 'Mistlagerstätte mit dem umgebenden Jauchetümpel'. Also hier: 'Hügel, Anhöhe, auf welchem «Rossen» sind'.

rössen
Bühel