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Rormeder  (Eschen)
440 m; 758,0 - 230,2 4/5-H

r̄œrm̓“d¼r (t ~ / —t ~ / —d¼ ~ / fœd¼ ~)
Felder und Wiesen südlich des Dorfes Eschen, im Riet, zwischen Esche und Flux, westlich des Schwarza Strässli, mit einer Pappelreihe.

Historische Belege
1700* Rohrmäder (LUB I/4; S. 506): "~"
1777 Rohr Mad (RA 44-5; fol. 1v, Z 16): "... das ganze ~ ..."

Bisherige Deutungen
Ospelt 1911, 91: Rohrmäder [i da rœrm̠“d¼r].
Broggi 1978, 245: Rohrmähder. 'Schilfrohr (Phragmites communis)'.

Wertung der bisherigen Deutungen
Broggis Vermutung dürfte nicht zutreffen; die Belegformen passen nicht zu rtr. ruver m. 'Eiche', das in der Namenwelt Unterrätiens meist als Rufer( s) auftritt.

Deutung
'Mähwiesen im Gebiet, das ehemals †Rohr hiess'.

Rohr
Mahd