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Rheinau  (Eschen)
440 m; 755,9 - 230,0 2-H/I

r̓Œ́¡® (t ~ / —t ~ / —̠r- / fœ̠r-)
Unterholz südwestlich des Dorfes Eschen, zwischen Tentschagraba und Rhein, mit Lichtungen. Örtlich identisch mit Eschner Au; vgl. auch †Au.

Historische Belege
1670 Rhainaw (AS 2/2; fol. 54r, Z 27): "... Ein stúckh gúeth in der ~ gelegen stost ... zúr vierten seithen an dz Thona Tobell ..."

Deutung
Als Appellativ bezeichnet Rheinau etwa im St. Galler Rheintal das Vorgelände des Rheins (Hammer 1973, 96); als Flurname kommt das Wort auch bei uns, mit Ausnahme von Gamprin, in allen an den Rhein grenzenden Gemeinden vor. In diesem Kompositum ist die ursprüngliche Bedeutung von Au, 'Auland, Gelände am Fluss', noch enthalten, wenn heute auch meist die (trockengelegten) 'Wiesen am Rhein' damit gemeint sind.

Rhein
Au