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Lober  (Eschen)
5-G

Unbekannt. Wingert bei der Leimgrueb.

Historische Belege
1721 Làuben (AS 2/4; fol. 159r, Z 12): "Ein weingartt betth im Neúen weingartten an der Leimb Grúben oder ~ ..."
1736 Loberweingarten (AS 2/22; fol. I 77v, 4. Sp. Z 12-13): "Der ~ an der Leimgrúb [stosst] Bergwärts [an die] Wingertgaß."
1736 Lober (AS 2/7; fol. 97v, Z 22): "... Weingahrten, an der Laim Grúben der ~ genanth ... gegen Berg an die Weingahrt Gaß ..."

Deutung
Mask. Kollektivableitung auf -er zu mda. Lob n. 'Laub': 'Ort, wo Laub in grösserer Menge vorkommt', bzw. 'Ort, wo Laub (für Betten oder als Viehstreue) gesammelt wird'. In der Umgebung kommt der Typ vor als Lober Grabs. Zur Bildungsweise vgl. Stricker 1974, 270 (oben). Vgl. auch Löbler Mauren, bei dem Ableitung zum denominalen Verb läublen 'überschüssige Blätter und unfruchtbare Triebe am Weinstock ausbrechen' erwogen wird.

Laub