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Hueb, under -  (Eschen)
5-H

*́und¼r h̀¬¼b (uf d¼r -½~)
Unbekannt. Nach Ospelt 1911, 57; unterer Teil des Gebiets Hueb.

Historische Belege
1. H. 15. Jh. h˚b (LUB I/2; S. 308): "aker vff der vndren ~ stosset an der Schriber aker ... hinda an die straus."
~1600 H˚b (LUB I/2; S. 346): "Ghören iärlich 2 Vierthel weysen einem Pfarh z Eschen, gehent ab einem Ackher auf der vnderen ~"
1620 Huob (Pfäf 21/8; fol. 4r, Z 5): "... 1 virtel weißen Pleb(ano) ab der undern ~."
1726 H̀ueb (AS 2/5; fol. 150v, Z 7): "... 2 Stückle gút aúf der úntern ~ ..."
1752 H̀ueb (AS 2/22; fol. I 41v, 4. Sp. Z 13): "1 Acker aúf der úntern ~"
1777 H̀ueb (RA 44-6; fol. 3r, Z 5): "... ein Stúkh Hew Gúeth in der vndtern ~ ..."

Bisherige Deutungen
Ospelt 1911, 57: Hub, untere - [uf t¼r und¼ra hu¼b].
Frick 1955, 81f.: Hub, untere -. Mhd huobe 'Bauerngut, dessen Ertrag eine Familie ernähren konnte'.

Besprechung der bisherigen Deutungen
Eine Verbindung des Tiernamens Hengst m. mit dem Grundwort Acker erscheint sachlich wenig plausibel; auf anekdotischer Grundlage bleibt sie möglich.

Deutung
'Unterer, tiefer gelegener Teil des Gebiets Hueb'.

Hube
unter(er)