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Hueb, ober -  (Eschen)
5-H

*̄œb¼r h̀¬¼b (uf d¼r -½ ~)
Unbekannt. Nach Ospelt 1911, 57; oberer Teil des Gebiets Hueb.

Historische Belege
1698* h̀ueb (LUB I/4; S. 544): "Dass gúett an der oberen ~, so vor jahren ein Weingartten gewest, stost oben an die Landtstrass"
1720 H̀ueb (AS 2/4; fol. 112v, Z 1-2): "Ein stückhle gúth aúff der oberen ~ ..."
1724 H̀ueb (RA 48-1724; fol. 1r, Z 24): "... mer 3 stükhle gúeth aúf der ober ~ ..."
1733 Huob (PfAE KaR 1650; fol. 4r, Z 6): "... ein Stuckh gutt auf der oberen ~ genannt, stosst aufwerth an die Gasß ... gegen Veldkirch an die Tscheggen Wiß britschen ..."
1754 H̀ueb (AS 2/8; fol. 18v, Z 3-4): "... ein Stuck Heügút aúf der oberen ~ ..."
1780 H̀ueb (AS 2/22; fol. I 42v, 4. Sp. Z 5): "1 Heúgút aúf der obern ~"

Bisherige Deutungen
Ospelt 1911, 57: Hub, obere - [uf t¼r ̠œb¼ra hu¼b].
Frick 1955, 81f.: Hub, obere -. Mhd. huobe 'Bauerngut, dessen Ertrag eine Familie ernähren konnte'.

Besprechung der bisherigen Deutungen
Eine Verbindung des Tiernamens Hengst m. mit dem Grundwort Acker erscheint sachlich wenig plausibel; auf anekdotischer Grundlage bleibt sie möglich.

Deutung
'Oberer, höher gelegener Teil des Gebiets Hueb'.

Hube
ober(er)