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Hanaböda  (Eschen)
1330 m; 761,20 - 229,95 8-I

h̄an½b̏¡d½ (t- / ¬ft- / ¬fd½ ~ / fœd½ ~)
Waldteil östlich ob Nendeln, nördlich der Alp Gafadura (Planken), nördlich des Gebiets Obem Alpzinka.

Historische Belege
1578 Thannenboden (GAE II/121; S. 2, Z 17): "... sie [Eschen und Bendern] Von altenher ... den Berge oder Wald Vnder Gdelanen gelegen ... biß af ~ ... aigentthmblich eingehabt"
1698* hanen boden (LUB I/4; S. 465): "fronwaldt in der herrschafft: alss ... Eschner oxenberg der waldt aúffin ~"

Deutung
a) Zu mda. Hana m. pl. 'Hähne': '(flachere) Stellen, wo die Hähne balzen'.
b) Falls vom ersten Beleg auszugehen wäre, läge ein Tannenboden vor, der später durch Deglutination des T- (als eines vermeintlichen Artikels) zur heutigen Form und Bedeutung gekommen wäre.

Hahn
Tanne
Boden