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Hampferen  (Eschen)
5-F/G

Unbekannt. Auf Mösma über Eschen gelegen; nach Ospelt 1911, 52 im Gebiet Aspa.

Historische Belege
Mitte 15. Jh. Hampferli (LUB I/2; S. 362): "ab sinem ~ vnder des Koffmans huß, stost vornan an die straß, obnan an das ġasly, hindan an ... bongarten"
1. H. 16. Jh. Hanffra (LUB I/2; S. 366): "ab der ~ z Fronbrunnen, stost zu der aina sytten an die Adla Marxerri ... z der andrenn an Bernhart Marxer ... zu der drittenn vnda an Wigen, zu der fierden an herr Jeronimus Jungrabenn"
1700* Hampfer (LUB I/4; S. 553): "ab seinem gúeth in der ~ alda vmb vndt vmb an die gassen vnndt gnädigste Herrschaft gúeth"
1726 Hampffer (AS 2/3; fol. 43v, Z 6): "... gút in der ~, aúfwerts an die Fallgassen ..."
1771 Hampferen (PfAE 25/5; fol. 1r, Z 18): "... ackher, die ~ genant, aúf Müßnen gelegen ... gegen Schan an die Feldgasß ..."
1771 Hampferen (AS 2/9; fol. 105r, Z 16): "... acker die ~ genannt ... gegen Schan an die Feld Strasß."
1773* Hâmpferen (PfAE SR 1755; S. 9, Z 18): "... acker auf Müsnen die ~ genant ... gegen Schan an die Feldgaß ..."
1779 Hampfern (RA 7/4/20; fol. 2r, Z 7-8): "... heügút in der hintern Bündt, oder in der ~ ..."
1804 Hampfen (AS 2/22; fol. II 107v, 4. Sp. Z 8): "1 Aker beý Rosenbüeller in der ~ genant [stosst] Aufwärts [an die] Fahrgaß ..."

Wertung der historischen Belege
Der jüngste Beleg Hampfen ist Verschreibung (oder vielleicht gekürzt geschrieben mit horizontalem Strich über dem -f- für das ausgelassene -er-).

Bisherige Nennungen
Ospelt 1911, 52: Hanfern, Hampfern.
Ospelt 1911b, 13: Hanferen.

Deutung
'Ort, an welchem Hanf angepflanzt wird'.

Hanf