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Grasilen  (Eschen)
4-H

Unbekannt. Im Dorf Eschen, bei der Breita.

Historische Belege
1. H. 15. Jh. Grasilen (LUB I/2; S. 356): "gond ... aber [sic!] der Braitten, stosset vsswert an die waid genant ~, obna an des Stppus gt, vorna an der Btschen gt vnd an der pfrond Britschen,"
Mitte 15. Jh. Grasylen (LUB I/2; S. 339): "tritail, den er haut in der Braiti, die da stost vswert an die waid genant ~, obna an dc [sic!] Scḣabberß gt, vorna an der pfrnd Pritschen"

Wertung der historischen Belege
¨Die Schreibformen werden zu lesen sein als ein (offensichtlich vordeutsches) /gr½sl½/.

Deutung
Wohl zu einem artr. *clusiglia f., offenbar als 'kleine Einfriedung, «Büntli»; Schafpferch', oder, je nach den topographischen Verhältnissen (aber hier wohl kaum) 'kleine Talenge'. Sprachlich ist der Ansatz wenig problematisch; die Liquidverbindung */kl-/ ist im Rahmen des Sprachwechsels allgemein sehr unfest, tendiert zu /k½r-/.

clus(a)