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Herawald  (Vaduz)
600 - 800 m; 758,4 - 223,2 5-O

h̄“r½w̓ald (d¼r ~ / —n ~ / —m ~ / ¥s¼m ~)
Steiler Waldhang im Schlosswald, westlich unterhalb des Gebiets Erbli, im Norden bis zum Herawaldres reichend.

Historische Belege
1733 Herrenwald (AS 2/7; 41v, Z 7): "... ein stúckh beý dem Scherer, stost ... aúfwerth an Krüscher, rheinhalb an ~ ..."
1798 Herrschaft Wald (SchäU 222; fol. 1a): "under dem Hausslossen von dem ~ ob dem Schloss guth bis an das Blatz Riess hinunder"

Bisherige Deutungen
Ospelt 1911, 54, 99: Herrenwald.
Ospelt 1911, 55: Herrschaftswald.
Ospelt 1911b, 14: Herrenwald. Bringt den Gegensatz zwischen dem im Besitze des Landesherrn stehenden und dem der Gemeinde gehörigen Wald zum Ausdruck.

Zur Aussprache
Die verneuhochdeutschte Aussprache h́¡®̌pmans wird von allen Gewährspersonen bestätigt und von Ospelts Notierung gestützt; möglicherweise gilt sie nur im Zusammenhang mit dem Sippennamen. Vgl. dagegen Hopmaswingert Triesen und Hopmasbünt Balzers.

Deutung
'Wald des oder der Herren'; die Benennung erfolgte nach den Besitzern, den Landesherren, als Gegensatz zu dem der Gemeinde gehörenden Wald. Vgl. auch Im Eigena Wald. Zu den Bildungen mit Herrschaft( s)- vgl. Id. 15, 1484.

Herr
Wald