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Halda  (Vaduz)
460 - 540 m; 758,15 - 223,0 5-O/P

h̓ald½ (t ~ / —t ~ / —d¼r ~ / ¥sd¼r ~)
Waldhang westlich unterhalb des Schlosses; steil, teils felsig. Örtlich identisch mit Schlosshalda.

Historische Belege
1482 Halden (SchäZ 13; 11a): "... Zue Vadutz In der ~ ..."
1513 Halden (U 5; Z 7): "... tail żu Vaduz In der ~ gelegen, stost vfwert an den stain, abwert an minss bṙuder Vlrich Jegers stadil, Neben żu der ainen sýten an greta Jegerin ġut, vnd żu der andren sýten aber an Vlrich Jegers ġut ..."
1615 Halden (U 67; 4b): "Jacob Hemerle vnd sein Schwesster Zinssen ab der ~ vnderm Schloss gelegen ..."
1616 Halden (SchäUrb 117; 19b): "Hannss Jeger von Schan ... Aigen thaill Zu Vadutz In der ~, stosst aufwerth an den Stain ..."
1664 Halden (PfAS Urb 1664; 16r, Z 13): "Conradt Länglen zú Vadúz zinst ab seinem haúß vndt hoff an der ~ ..."
1762 Halden (AS 2/8; 174v, Z 6): "... Heü- únd baúmwachß in der ~, stoßt ... abwerts an die allgemein, gegen Rhein an die Heimgasß ..."

Bisherige Nennungen
Ospelt 1911, 126: Halde [i d¼r h̠alda].
Ospelt 1911b, 12: Halde.

Deutung
Mda. Halda f. 'Halde, Abhang'.

Halde