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Foppa  (Triesenberg)
1300 m; 759,60 - 222,60 6-P

f̀œp½ (p- / ”p- / ”d¼r ~ / ¥sd¼r ~)
Hügelrücken und Wiesen nördlich oberhalb von Masescha, westlich unterhalb des Gebiets Tela, teilweise flach, mit Häusern.

Historische Belege
1538 Foppen (GATb U 5; Z 14): "... demselben Rÿss nach biss In die ~ faren ..."
1725 Faben (AS 2/5; fol. 106r, Z 20): "... bekombt die Catharina den dritten Theil an gút aúf Maseschen und in der ~ ..."
1736 Foppen (AS 2/7; fol. 102r, Z 9): "... Ein stúck Gúth in der ~ genant ..."
1754 Foppen (AS 2/8; fol. 14v, Z 28): "... gút in der ~ ..."
1766 Foppen (AS 2/9; fol. 8v, Z 15): "... Gúth Samt einem Stall in der ~ ..."

Bisherige Deutungen
Ospelt 1911, 38: Foppa, Foppen.
Nipp 1911, 23: Foppa [i dr f̀œppa]. FOVEA 'Grube, Mulde', das Wort ist weitverbreitet.
Nipp 1924, 102: Foppa.
Beck 1961, 41: Foppa.
Tiefenthaler 1968, 102: Foppa. Zu lat. FOVEA, rtr. foppa 'Grube, Vertiefung'.
Frick 1974, 40: Foppa. Foppa < lat. FOVEA 'Grube'.

Wertung der bisherigen Deutungen
Siehe oben Färcha.

Deutung
Zum rtr. Worttyp foppa f. 'Mulde, Vertiefung, Grube'. Als Toponym ist das Wort in Graubünden, auch in Deutschbünden, sehr häufig; es ist auch in Unterrätien zu finden, namentlich im südlichen Vorarlberg.

foppa