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Neugrütt  (Schaan)
510 - 590 m; 758,4 - 226,45 5-L

n̋œ̮®gr̊¥t (s ~ / —s ~ / —m ~ / fœm ~)
Wies- und Weideland, östlich anschliessend sanft westwärts geneigte Waldparzelle östlich oberhalb des Dorfes; im Süden durch Galina, oben durch den Fürstenweg begrenzt, stösst im Norden an die Gamanderröfi. Für den Waldteil ist auch die Bezeichnung Neugrüttwald gebräuchlich.

Historische Belege
1706* Neügreüdt (PfAS Urb 1706; fol. 111r, Z 7): "Vlrich Negele von Schann ... Ein weingarten im ~ ... gegen den rein an die Haimgas ..."
1721 newgerèute (GAS U 125): "... die ~ wider öde liegen zu lassen ..."
1725 Neügreüth Weingarten (AS 2/3; fol. 20v, Z 2-3): "... ein theil in ~ ..."
1797 Neügrüth (RA 32/1/75; fol. 4v, Z 14): "... im ~ der Schägel Wieß nach hinaúf bis in Büchel."
1798 Neügrüth (SchäU 222; fol. 1b): "Ob Gamandero so etwas Weidgang und das andere mit Dörnen und Dänenen holz Verwaxen bis an die Line hinauf im ~."

Bisherige Nennung
Ospelt 1911, 79: Neugereut [im n̮¡ukr̊ut].

Deutung
Mda. Neugrütt n. 'neue Rodung', auch 'Neubruch; frisch von Wiesland in Ackerland umgepflügter Boden', dieses zu Grütt n. 'Rodung, «Gereute»; durch Roden und Verbrennen urbar gemachter Boden', mhd. geriute n.

neu
rütten