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Heiligguet  (Schaan)
4/5-L

Unbekannt. Im Gebiet Gamander.

Historische Belege
1693 Hail. G̀ueth (PfAS Urb 1693; I fol. 9r, Z 10): "... ain stúckh mägeri in Gamandern ... abwerts ahn dz ~ ..."

Wertung der historischen Belegform
Die urkundliche Form Hail. G̀ueth ist abgekürzt und entspricht mda. heilig Guet oder evtl. älter *des Heiligen Guet (mit Bezug auf den Kirchenheiligen; cf. Hälgenbüntli Grabs, Wieslein südlich der abgegangenen Sebastianskapelle am Chappeli am oberen Grabserberg: dort ist der Bezug auf den Heiligen, d. h. rechtlich auf den kirchlichen Besitz, noch greifbar).

Deutung
'Gut, welches der Kirche gehört', bzw. 'einer Kirche zinspflichtiges Lehengut'.

heilig
Gut