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Äscher  (Schaan)
450 m; 758,6 - 228,4 5-J

̓‰¹̜s¼r (d¼r ~ / —n ~ / —m ~ / fœm ~)
Sumpfiger, mit Schilf bewachsener Grund, nordöstlich des Dorfes, südlich der Grenze zum Unterland, westlich unterhalb der Feldkircher Strasse, bis zur Bahn; Naturschutzgebiet.

Historische Belege
1801 Escher (GAS U 137; fol. 1a): "Vadútz ûnd schan haben annoch mit ein ander zúe Verteilen ein gemeinsahmes Stráeuen mad der so genante ~ ..."
1851 Äscher (GAS 40/84; fol. 1r, Z 3-4): "... Ablösng des Mittrattngsrechtes, welches die Gemeinde Planken af dem Schaaner ~ ... besäßen hat ..."

Bisherige Deutung
Broggi 1978, 218: Äscher. Zu Esche 'Fraxinus excelsior' oder Esch 'das die Saat tragende Feld der Dreifelderwirtschaft' (ahd. ezisc, mhd. ezzisc, ezesch).

Besprechung der bisherigen Nennung
Bei Nipp fehlt ein Hinweis auf die Urkundenstelle; seine Form scheint verlesen.

Deutung
Denominative mask. -er-Bildung zum Baumnamen Esche f., die auf zahlreiches oder vereinzeltes Vorkommen des Baumes hinweist: 'Ort, wo es (viele) Eschen hat'.

Esche