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Alber  (Schaan)
3-M

Unbekannt. Im Gebiet Wesa.

Historische Belege
~1510 albar (LUB I/4; S. 296): "Hofstatt zum ~ gelegen ..."
1520 Alber (RA 30/1/51; fol. 1v, Z 38): "... derselbig Stein solle ... hinab über Eck in des Fitlersa einhalb des Borts in den grünen ~ neben dem dieren zaigen"
2. H. 16. Jh. alber (PfABe ZB 1574; fol. II 10r, Z 31): "... [Hannß Fetzer] fûr ain vierenthail an ainem mad Riedt beim ~ ..."
1554 Alber (RA 30/1/50; fol. 1v, Z 14): "... sollen sý vom alten Markhstain am Búckh beým Schweitzer Zún die Grede hinab übern Reingiessen, beým ~ wiederúmb ain Markhstain vfrichten ..."
1660 Alber (RA 12/2/3/1/3; fol. 1v, Z 9): "... daraúff ... vier steinerne Marckhen ... gesetzt worden ... die Erste vnden an den Wißen aúff gedachten ~ Ackher ..."

Wertung der historischen Belege
Die Zuordnung des Beleges (1510) aus dem Brandisischen Urbar ist sehr unsicher, da der Kontext eher für einen Personennamen Alber spricht; die übrigen Belege weisen aber eindeutig auf den Baumnamen hin. Der Beleg 1520 gehört nicht sicher hierher.

Bisherige Nennung
Ospelt 1911, 13: †Alber.

Deutung
Mda. Alber m. 'Silber- oder Weisspappel'.

Alber