Alle Gemeinden Balzers Triesen Triesenberg Vaduz Schaan Planken
Eschen Mauren Gamprin Schellenberg Ruggell  
Namensuche      Liste
Plenki  (Triesen)
475 m; 758,45 - 218,85 5-T

pl̀“¾k— (̠p- / —̠p- / —r ~ / fœr ~)
Wiese im Feld, zwischen Resch und Landstrasse, leicht abfallend.

Historische Belege
1725 Blencken (AS 2/5; fol. 101r, Z 8): "... einen acker in ~ ..."
1728 Blengi (AS 2/6; fol. 37v, Z 5): "... ain Stückhle Ackher imm ~"
1731 Blenckhi (AS 2/7; fol. 1r, Z 9): "... ein stúckh ackher im Trisnerfeldt im ~ genandt"
1765 Plenckhe (RA 44/I/6; fol. 2r, Z 6): "1 Stuck ackher in der ~ genandt."
1777 Blenckhen (GAT Buch 24; S. 67, Z 21): "... 1 stúkh ackher in ~ ..."
1780 Plänkle (AS 2/18; fol. I 29v, 4. Sp. Z 6): "... 1 Acker im ~ ..."
1780* Plenckle (AS 2/10; F 45, Z 29): "1 Stúck acker im ~ ..."
1783 Pläncke (PfAT Urb 3; I S. 5, Z 14): "... ein Stúck acker in ~ genant ..."
1792 Plenke (AS 2/18; fol. II 7v, 4. Sp. Z 20-21): "... 1 Acker im ~ ..."

Bisherige Deutungen
Nipp 1911, 98: Plenki. Wegen Gelände wohl nicht mit Planken identisch, sondern eher mit einem Personennamen oder mit PLANCHA 'modus agri ...'.
Ospelt 1911, 84: Plenke [i d¼r pl“¾ki].
Seli 1912, 105: Blenki.

Besprechung der bisherigen Nennungen
Die Form Palten von Seli 1912 ist verschrieben.

Deutung
Elliptischer Name bestehend aus dem Familiennamen Plenki in der Bedeutung 'Gut einer Person oder Familie namens Plenki'. 1561 ist im Grossraum des Triesner Feldes eine "Bertha Plenncki" als Bodenbesitzerin genannt (SchäU 68). 1642 wird in einer Urkunde ein "Hannß Plenngin ab Fresch" erwähnt (RA CXLV 1639-1648, 65, Z. 4). Da sich die historische Namenform Fresch auf das heutige Resch bezieht, welches direkt an die Plenki angrenzt, könnte ein Teil von Resch nach diesem Hans Plenki bzw. nach seinem Hof benannt worden sein.

Plenki