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Finanzerhöttli  (Triesen)
475 m; 758,35 - 217,85 5-U

f́‘nants¼rh̊œtl— (s ~ / tsœm ~ / b—m ~ / fœm ~)
Stelle im Forst zwischen der Alten Landstrasse und der Langgass.

Volkstümliches
Hier befand sich früher der Strassenzoll.

Deutung
Diminutiv zu Finanzerhütte f.: 'Diensthäuschen der österreichischen Zollwachbeamten'. Liechtenstein und Österreich waren von 1852 bis 1919 in einer Zoll- und Wirtschaftsunion zusammengeschlossen. Es waren deshalb österreichische Zollbeamte, Finanzer genannt, die hier Dienst taten (dazu Büchel 1987, 219ff.). Das Zollhäuschen dürfte sich nahe einer Furt über den Rhein befunden haben. Diese wird um 1880 noch erwähnt (Büchel 1988, 949).

Finanzer
Hütte