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Bächli1  (Triesen)
5-S/T

Unbekannt. Bach im Feld. Örtlich identisch mit †Feldbächli. Vgl. Bächligatter und Bim Bächli.

Historische Belege
1429 bächlein (SchäU 7; fol. 1b): "... Vndt ein mal ackher stosst an das ~, Vnden an Heinrich Rigen, oben an Schalgetten ackher ..."
1429 bächli (SchäU 7; fol. 1b): "... Item ein halb=Jauchert ackhers, stost an das ~ Vnd an werli Kündlis Sünäschen, Vnden an Henni werlis ackher, oben an Gohainis ackher ..."
1440 Bächli (PfAT U 2; Z 9): "... gelegen in dem veld stost ... uswert an das ~ ..."
1458 bächlin (PfAT U 3; Z 8-9): "... ainhalb juchart agkers genant zum bächlin und stost uswert an das ~ Niderwert an ... gt uffwert an ... gt Inwert an ..."
1607 Bechlin (GAT Urb 1607; S. 10, Z 8): "... Ein Acker im Thrýsner Feld gelegen, stost ... gegen dem dorff ahn das ~ ..."
1610 Bechle (U 65; Z 21): "... Abwert dem Land nach an das ~."
1665 Bechlen (AS 2/1; fol. 24r, Z 20): "... ackher Jn Trisnerfeldt Jnerhalb dem ~ der Braithackher genant, stost aúfwerth ans Bechle ..."
1692 Bächlin (SchäV 153a/b; a, fol. 2b): "... ein Ackher inert dem ~ ob dem Weg."
1692 Bächlin (SchäV 153a/b; a, fol. 2b): "... vfwerts an das ~, gegen den Rhein an Johanes Pergezi lehen gueth."
1696 Bächlin (GAT Urb 1672; S. 20, Z 12-13): "... sein aignen ackher hünder der Badtstúben, stoßt dem landt nach aúf werth ahn dz ~ ..."

Wertung der historischen Belege
Weitere Belege siehe unten bei Bim Bächli.

Deutung
'Kleiner Bach'. An dieses Bächlein, das der Flur Bächligatter ihren Namen gegeben hat, erinnert Fridolin Tschugmell: "Beim Bächli-Gatter da war früher ein hölzerner Gatter, den man zur Sommerszeit sorgfältig jedesmal wieder zumachen musste. Und an dem Feldweg, es waren zwei Leisen und dazwischen wuchs mageres Gras, da kam ein Bächlein herab aus dem Oberdorf." (Tschugmell 1971, 55).

Bach