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marschüölartr.

/m½r̜s̊uöl/, f. /m½r̜s̀¡l½/
adj. 'faul, sumpfig'; evtl. substantiviert für 'riediges Land' oder 'faules Gestein'.

Lat. MARC¦DUS 'welk' (REW 5346; RN 2, 199), rtr. marsch 'faul', + -̄OLU, artr. *marschüöl, f. -ola.

Zur Absicherung des Worttyps für unseren Raum ist an den Alpnamen Imalschüel Sevelen (Vincenz 1983, 226ff.) zu erinnern, der anscheinend hieher zu stellen ist. Besonders bemerkenswert ist dort, dass nordwestlich über dem einer riesigen Wanne gleichenden, wasserreichen Alptal sich der Berggipfel Fulfirst (dt. faul : rtr. marsch!) erhebt: in ihm kann wohl ohne weiteres ein Übersetzungsname vermutet werden.

Dieses Wort kommt in folgenden Namen vor: 

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