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Mahd

m̠ad, älter m̒ad, Tb mad
n., 1. 'Wiese, die (im Gegensatz zur Weide) gemäht wird, Mähwiese'; 2. 'ungedüngte, einmähdige Bergwiese mit Heuhütte'. Vgl. Jutz 2, 331; Id. 4, 71ff.

Ahd. m̠ada f., mhd. m̠at n./f.; Ableitung zum Verb mähen (vgl. Kluge 1989, 455).

Die Bedeutung 'ungedüngte, einmähdige Bergwiese mit Heuhütte' gilt nach Jutz loc. cit. für die Walsergebiete Vorarlbergs, sie wird auch für Mad Triesenberg anzusetzen sein. Mahd erscheint als Namenwort im Unterland, in Schaan und Planken häufig, in den südlichen Gemeinden dagegen nur sporadisch (teils nur als Heumahd n. 'magere, ungedüngte, einmal im Jahr gemähte Wiese an den untersten Bergabhängen' (vgl. Id. 4, 73; Jutz 1, 1392). Die Verbindung Mammet n. ( < mhd. mannem̠at n.) 'Mannsmahd' dagegen fehlt im Unterland, tritt dafür (appellativisch) in Oberländer Dokumenten zahlreich auf.

Dieses Wort kommt in folgenden Namen vor: 

 Allein
 Abgeleitet
 Nominal verbunden