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Kumme

Tb ¿̀¥̂m½
f., 1. 'wellenförmig gekrümmte Bodenfläche, besonders enge, mulden- oder kesselförmige, geschützte, mit Pflanzenwuchs bedeckte Ausbuchtung im Gebirge, entweder im Hintergrund von Tälern oder an den Abhängen, wo sich dann etwa Alpenwege hinaufschlängeln; Bergwinkel; Vertiefung; Höhle; Engpass zwischen Felsen; kleinere Seitenschlucht'; 2. 'tiefe Wassergrube (eine Art Zisterne, Wasserbehälter im Freien)'; 3. 'Hügel, Bergkopf'. Vgl. Id. 3, 290f.; Zinsli 1946, 329.

Kumme ist aus gall. *KUMB̂A- 'Tal, Schlucht' über die romanische Vorsprache des Wallis, das Frühgalloromanische, ins Alemannische entlehnt (Zinsli 1984, 562) und von den Walsern hieher gebracht worden. Als Appellativ ist es heute bei uns nicht mehr bekannt, als Name in den Walsergebieten jedoch verbreitet. Vgl. auch Id. 3, 290.


Dieses Wort kommt in folgenden Namen vor: 

 Allein
 Abgeleitet
 Nominal verbunden