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Heu
  fein

h̍œ, Tb h̊¡̮®
n., 'getrocknetes Wiesengras des ersten (jünger vielfach auch des zweiten) Schnittes' (Jutz 1, 1389; Id. 2, 1815f.).

Ahd. hou(wi), hewi, mhd. höu(we), heu n. Wohl zu hauen, also eigentlich 'das Gehauene (scil. Gras)'. Vgl. Kluge 1989, 307.

Angesichts der Bedeutung der Heugewinnung für die hiesige Landwirtschaft ist das häufige Vorkommen des Wortes in Flurnamen nicht verwunderlich. Als Bestimmungswort (teils vielleicht auch zum Verbalstamm von heuen) weist es in vielen Verbindungen auf Gewinnung, Lagerung, Transport und Verbrauch des Futters hin.

Dieses Wort kommt in folgenden Namen vor: 

 Nominal verbunden